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KULTURKAPELLEN

Ein Projekt zur Wiederbelebung von Kirchenräumen

Mit Lesungen, Vorträgen und musikalischen Beiträgen beleben wir altehrwürdige Kapellen unserer Heimat, dies tun wir in ökumenischer Verbundenheit.

Weitere Informationen:
Kath. Erwachsenenbildung Trier
Weberbach 17
54290 Trier
Mail: keb.trier(at)bistum-trier.de
Tel. 0651-993727-0

Herzliche Einladung der Veranstalter!

Werden Sie mit Ihrer Kulturkapelle Teil des Projekts.

Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) des Bistums Trier hat ein Projekt initiiert und
finanziert, um ein mobiles Informationsangebot für Kirchen und Kapellen zu schaffen.
Durch den Scan eines QR-Codes oder NFC-Chips kann schnell und unkompliziert mit dem
eigenen Smartphone auf Informationen zugegriffen werden - jederzeit. Dazu müssen
lediglich Inhalte wie Texte, Bilder, Videos, Audios in die vorbereiteten Vorlagen in unserem
Redaktionssystem eingepflegt werden und stehen dann umgehend zur Verfügung.

Lesen Sie hierzu mehr.

  • 11.09.2022: Tag des offenen Denkmals - Vortrag: "Ist Sebastian noch zu retten?" (Kapelle St. Sebastian Longuich-Kirsch)

    „Ist Sebastian noch zu retten?“

     Am Tag des offenen Denkmals, dem 11.09.2022, findet um 18:00 in der Kirscher Kapelle St. Sebastian (Longuich-Kirsch) ein Vortrag statt.

    „Ist Sebastian noch zu retten?“ Referent Hermann-Josef Laros, (Restaurator im Museum am Dom, i.R.) spricht über seine Restaurierungsarbeiten an der Statue des Hl. Sebastian in der Kirscher Kapelle.

    Zudem wird die QR-Code-Plakette an der Kirscher Kapelle enthüllt und das Buch „Kulturkapellen Schätze der Vergangenheit - in die Zukunft gebaut“ angeboten. Hierin ist ein Vortrag enthalten, der in der Kirscher Kapelle gehalten wurde. Der Autor Dr. Samuel Acloque ist anwesend.

    Im Anschluss findet ein kleiner Umtrunk statt. Um eine Hutspende zugunsten der Kirscher Kapelle wird gebeten.

    Es laden herzlich ein:
    Katharina Zey-Wortmann, Leiterin der KEB-Fachstelle Trier
    Maria Hübner, Bildungskoordinatorin für Kirsch-Longuich

  • Pilotprojekt: Alte Pfarrkirche St. Dionysius in Igel

Kulturkapellen öffnen digital


Rückblick

  • August 2022: Pfarrkirche Longuich - QR-Code (Kulturkapellen/ Digitalisierung)

  • Mai 2022: Maria Maienkönigin - musikalisches Marianlob mit Textlesungen

  • März 2020: Matinee an der LSRS Luxemburg

    Bei der Matinee am 7. März 2020 im Centre Jean XXII haben sich Akteure aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland zusammen getan und sich den Möglichkeiten der Öffnung und Wiederbelebung von Kirchen und Kapellen zu widmen.

  • Oktober 2019: Veranstaltung Kulturkapelle in Igel

    Katholische Erwachsenenbildung will mit Projekt alte Kapellen neu beleben

    Katharina Zey-Wortmann will alten Kapellen neues Leben einhauchen.

    Trier – Ob beliebtes Pilgerziel an exponierter Stelle, ob Ort stiller Bitte an den Schutzheiligen oder häufig verschlossenes, fast vergessenes Gemäuer: Dorf-kapellen sind so unterschiedlich wie das Glaubensleben vor Ort. Eines aber verbindet die Gotteshäuser im Kleinformat: Sie haben das spirituelle Brauchtum der Gemeinden jahrzehnte- oder gar jahrhundertelang geprägt und sind damit ein Stück Ortsgeschichte. Für Katharina Zey-Wortmann, Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Trier, sind die sie der perfekte Ort für eine noch junge Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Alte Kapellen neu beleben“. „Wir möchten, dass Kirche vor Ort erlebbar und sichtbar wird, ganz im Sinne der Synodenumsetzung, die ja mit ‚herausgerufen‘ überschrieben ist.

    Das Projekt möchte die Menschen vor Ort animieren, ihre alten Kapellen wiederzuentdecken und sie mit neuem Leben zu füllen“, erklärt Zey-Wortmann. Die Initiative, bei der Interessierte vor Ort mit Hilfe der KEB eine Veranstaltung in ihrer Dorfkapelle organisieren, wirke zudem identitätsstiftend. „Wir gehen davon aus, dass die Menschen sich grundlegend für den Ort interessieren, in dem sie leben. Solch ein Projekt ist dazu da, Junge und Alte, Einheimische und Zugezogene anzusprechen und mit ins Boot zu nehmen.“ In Longuich, Igel und Eitelsbach haben bereits Veranstaltungen stattgefunden mit Lesungen, Vorträgen zu verschiedenen thematischen Inhalten, Gesang, musikalischen Impulsen oder auch – wie in Wasserliesch – einem „Kapellenweg“. Der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt, nur die Würde des Raumes müsse gewahrt bleiben, erklärt Zey-Wortmann. Dabei ist die Reihe zeitlich nicht begrenzt, die Leiterin der KEB hofft auf viele Frauen und Männer, die sich inspirieren lassen und ebenfalls aktiv werden. Sie könne sich auch Vorträge zu Themen wie Erziehung oder zur Schöpfungsverantwortung vorstellen.

    Die KEB vermittle bei Bedarf auch gerne Referenten oder Musiker. Weshalb aber stellt die Reihe ausgerechnet kleine Kapellen in den Fokus? Zey-Wortmann nennt zwei Gründe: „Zum einen eignen sich die Räume besser für eine kleinere Schar von rund 20 bis 30 Interessierten, die so in einem geborgenen, heimischen Umfeld ein Kulturprogramm erleben können. Zum anderen möchten wir dem Leerstand der Kapellen und der Verödung der Ortskerne entgegen wirken.“ Es sei klar, dass die Leute selbst aktiv werden müssen. Dezentrale Veranstaltungen wie diese könnten die Menschen untereinander vernetzen, da sie sich als Teil eines größeren Projekts verstehen und austauschen. „Wenn die Pfarreien der Zukunft kommen, sollen kirchliche Initiativen entstehen, und zwar durch das Engagement der Menschen in den Gemeinden. Dabei wollen wir sie so gut wie möglich unterstützen. Sie haben alle Freiheiten, die sie brauchen – wir geben nur Hilfestellung, Anreize.“ Die Erfahrungen mit den bisherigen „Kulturkapellen“ sei durchweg positiv: „Viele haben mir erzählt, dass sie noch einmal wahrgenommen haben, was für einen Schatz sie mit ihrer Kapelle haben, viele haben von Kindheitserinnerungen berichtet und alte Fotoalben hervorgeholt. Kapellen, deren Türen das ganze Jahr geschlossen waren, sind wieder geöffnet“, schildert Zey-Wortmann. Die Menschen, die sich für ihren Erhalt einsetzten, seien oft „treue Seelen“.

    Derzeit wirbt die Leiterin der KEB Trier bei Räten oder auch auf den Treffen der Erkundungsteams der neuen Pfarreien der Zukunft für die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe. Für viele Menschen seien die Kapellen ein Stück Heimat, für manche könnten sie es vielleicht werden. Eine besondere Themenidee für 2018 hat Zey-Wortmann für alle, die vielleicht noch kurzentschlossen ein Projekt in der Weihnachtszeit realisieren möchten: Eines der bekanntesten Weihnachtslieder, „Stille Nacht heilige Nacht“, erklang vor genau 200 Jahren am Heiligabend zum ersten Mal in Oberndorf bei Salzburg. Mit der gleichnamigen Kapelle dort setzten die Menschen der Friedensbotschaft des Liedes ein Denkmal. „Sie ist bis heute ein völkerverbindender Ort, der Trost und Hoffnung spendet“, so Zey-Wortmann.

    Ein ideales Thema also auch für die Reihe, die Menschen vor Ort durch das Kulturerlebnis in den Kapellen zusammenbringen soll.

  • Kulturkapelle Heilige Edith Stein

  • April 2020: Kulturkapelle in Filsch Taizé-Gebet

  • Taizé-Abend in der Löschemer Kapelle

    Taizé-Abend, jeden zweiten Sonntag im Monat in der Löschemer Kapelle, zu dem Jugendliche und Erwachsene aller Konfessionen eingeladen sind zum Singen, zum Beten, zur Stille und zum Dasein, dem Alltag Raum lassen, achtsam werden für das Göttliche

  • Kulturkapelle St. Sebastian / Longuich - Kirsch

  • Kulturkapelle St. Luzia in Filsch

  • Kath. Erwachsenenbildung Waxweiler nimmt Kulturkapellenprojekt ins Jahresprogramm

    Waxweier/Bellscheid. Das Projekt "Kultur in der Kapelle", das die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Trier unter der Leitung von Katharina Zey-Wortmann ins Leben gerufen hat, ist nun auch in der Eifelregion angesiedelt. Die Kapelle 14 Nothelfer in Bellscheid, einem Ortsteil der Gemeinde Krautscheid (Pfarrei Ringhuscheid, Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler, Dekanat St. Willibrord Westeifen) war am Gedenktag der heiligen Hildegard von Bingen (17. September) erstmals Austragungsort einer von der ehrenamtlich geführten KEB Waxweiler getragenen Veranstaltung.

    "An das spirituelle Brauchtum der Gemeinden erinnern sowie Kirche vor Ort im Kulturellen Sinne erlebbar machen und sichtbar werden lassen", so beschreiben die Organisatoren ihre kleine Premiere in Bellscheid mit dem Ziel, die Menschen vor Ort zu animieren, ihre alten Kapellen im geborgenen heimischen Umfeld wiederzuentdeckehn und sie mit neuem Leben zu füllen. KEB-Leiter Michael Fischer hob in seiner Ansprache die Bedeutung der 14 Nothelfer in der heutigen Zeit hervor und baute eine Brücke zu den vielen notleidenden Menschen, die der Hilfe anderer bedürfen. Besinnliche Worte zum innehalten fand Marlies Pütz bei dem katholischen Ordensgeistlichen Phil Bosmans und bei Kirchenlehrer Augustinus. Im musikalischen Teil begeisterte Angelika Lichter mit ihrem vom Keyboard begleiteten Sologesang und die 33 Anwesenden sangen bewegende geistliche Lieder, die Pfarrer Georg Josef Müller mit der Gitarre begleitete. Zum Schluss dankte Katharina Zey-Wortmann, die eigens zu dieser Veranstaltung in die Eifel gekommen war, für die Aufnahme ihres Kulturprojekts in der Region. Im nächsten Jahr setzt die KEB Waxweiler ihre kirchliche Initiative, die Menschen verbindet und Identität stiftet, in der Kapelle St. Valentin in Krautscheid fort.


    Foto: KEB Waxweiler
    (von links: Angelika Lichter, Pfaffer Georg Josef Müller, Marlies Pütz, Michael Fischer)

  • Alte Kirche Igel - "Glauben ohne Kirche" - "der Glaube der Kirche"